Familiengerecht - Plattform Betreuung

Beispiele aus der Praxis für Beratung

Gut vorbereitet in den letzten Lebensabschnitt

„Meinen Eltern geht es gerade gesundheitlich nicht gut, ich möchte ein Familiengespräch mit ihnen und meinen Geschwistern führen und brauche einige Informationen über unsere verschiedenen Möglichkeiten“, berichtet der Anrufer der Plattform Betreuung. Er erzählt, dass die Eltern von ihren Kindern weiter weg wohnen, sein Vater zurzeit die Mutter pflege und nun aber immer häufiger selbst gesundheitliche Probleme habe. Die Eltern machen sich nun aber vor allem Sorgen, was mit dem Partner passiert, wenn einer der beiden stirbt. Die Plattform Betreuung recherchierte zum einen Pflegedienste vor Ort, damit für den Notfall kurzfristig Kontaktdaten zur Verfügung stehen, zum anderen wurde eine Liste zusammengestellt, auf der verschiedene Informationsangebote zum Thema Patientenverfügung und Vollmachten zu finden sind. „Vielen Dank für die vielen Informationen, ich habe mich mit meinen Geschwistern bereits ausgetauscht und wir sind sicher, dass es auch meinen Eltern gut geht, wenn wir ihre Wünsche und Sorgen ausführlich besprochen haben“, lautete die Rückmeldung des zufriedenen Anrufers.

Kompetente Hilfe – auch im Ausland

„Bei uns ist alles gerade so kompliziert – wir wissen nicht mehr ein noch aus“, klagt der Anrufer bei der Plattform Betreuung. Bei ihm gemeldet hatte sich ein Krankenhaus in der italienischen Schweiz. Dort liege sein Onkel, der nach einem Schlaganfall keine direkten Angehörigen mehr habe. Das Krankenhaus suche nun jemanden, der die Weiterbetreuung organisierten könne. Der Anrufer konnte es sich vorstellen, einen Pflegeplatz für seinen Onkel in Deutschland zu suchen, wusste aber überhaupt nicht, wie er das organisieren sollte. Die Plattform Betreuung zog nun erste Erkundigungen beim Vormundschaftsgericht ein und wurde dann an ein Schweizer Bezirksgericht verwiesen. Auch hier wusste man nicht so recht Bescheid. Hilfreich war dann die Auskunft der Schweizerischen Botschaft, die empfahl, sich an die deutsch-schweizerische Juristenvereinigung zu wenden. Doch auch hier war die Anfrage nicht richtig, der Onkel lebte tatsächlich in einem Bezirk, in dem ein italienisches Gericht zuständig war. Hier konnten letztendlich alle Informationen gefunden werden. „Ich danke Ihnen sehr für Ihren Weg durch den Behördendschungel – jetzt werden wir alles Nötige veranlassen können“, bedankt sich der Anrufer bei der Plattform Betreuung.

Gemeinsam die bessere Lösung finden

„Mein Vater liegt im Sterben. Ich muss mit meiner Frau sofort zu ihm fahren, aber wir wissen nicht, wer unsere Tochter betreuen könnte“, erzählte der angespannte Vater am Telefon. Seine Tochter sei schwerbehindert und müsse von einer Pflegefachkraft betreut werden, diese müsse aber schon am nächsten Tag zur Verfügung stehen. Außerdem mache er sich große Sorgen, ob dies mit einer fremden Pflegeperson für seine Tochter gut gehe. Die Plattform Betreuung bot dem Anrufer nun an, nach einer Betreuungsperson zu recherchieren. Gleichzeitig wurde mit dem Vater noch lange über das Umfeld seiner Tochter gesprochen, um herauszufinden, ob es hier nicht auch Möglichkeiten gäbe. Schließlich kam die Idee auf, an der Schule der Tochter einmal nachzufragen. In der Zwischenzeit recherchierte die Plattform Betreuung und konnte eine Pflegeperson im Rahmen der offenen Behindertenarbeit vor Ort finden. Die letztendliche Lösung war jedoch für die Familie viel besser: Eine der Tochter vertraute Betreuerin der Schule sagte ihre Unterstützung zu und die Eltern konnten sich etwas beruhigter auf den Weg machen. Die Beratung in dieser Krisensituation stellte für die Familie eine sehr große Entlastung dar.

Wie gut, wenn man weiß, wer helfen kann

„Unser „Leih-Opa“ schafft es nicht mehr – ich brauche Ihre Hilfe“, klagt der Anrufer am Telefon. Er selbst arbeitet beruflich in Wechselschicht und seine Frau liegt seit drei Wochen im Krankenhaus. Bisher hat ein Freund der Familie die sechsjährigen Zwillinge und die zehnjährige Tochter versorgt und er selbst hat Urlaub genommen, aber nun müsse er wieder arbeiten gehen und der Freund kann die Betreuung nicht vollständig übernehmen. In der telefonischen Beratung wurden nun verschiedene Möglichkeiten von der Anfrage im Hort bis zur Suche nach einer Haushaltshilfe besprochen. Wichtig war auch der Hinweis der Plattform Betreuung, dass es in diesem Fall eventuell auch möglich ist, dass die Krankenkasse die Kosten für eine Hilfe übernimmt. „Das ist ja gar nicht so kompliziert, wie ich dachte, ich werde die verschiedenen Möglichkeiten jetzt einmal mit meinen Töchtern besprechen“, stellt der Anrufer abschließend zufrieden fest.
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